Michail Sabeko

Brown Belt Kickboxen

Daniel Thaler rechts im Bild

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Simon Söhner

Brown Belt Kickboxen

Dominik Riezler

Brown Belt

Alina Ulrich

Co-Trainerin

Brown Belt

Fabian Hili

3.DAN Kickboxen

ehemaliger Bundestrainer VK

Headcoach Team Hili

Gründer der:

Bayerischen Kickbox Allianz

 

Kampfsportwerdegang

Im Alter von 10 Jahren habe ich mit Nam Wah Pai Kung-Fu angefangen. Es handelt sich dabei um ein traditionelles, südchinesisches Kampfkunstsystem bei dem Körper und Geist trainiert werden. Neben körperlicher Fitness, Kraft und Koordination geht es um das Erlernen von Kampftechniken und den Umgang mit traditionellen Kung Fu Waffen.
Dabei wird auch auf die Kultivierung und Ausbildung der inneren Kraft, dem Chi, wertgelegt. Mein damaliger Meister war Johannes Becker, 2.Dan. Bereits früh begriff ich, dass Kampfsport mehr ist als schlagen und kicken. Es bietet unzählige Variationen von Techniken. Desweiteren ist damit eine große Traditon verbunden und es werden sehr viel Werte gelehrt.
Da mein Meister nach 4 Jahren Training aus beruflichen Gründen aufhören musste, suchte ich mir eine neue Kampfsportschule. Dies ist in jungen Jahren schließlich abhängig von der Entfernung und den angebotenen Trainingszeiten. Somit traff ich auf Meister Saad Mahcene, der Shorin Ryu Budokan lehrte. Hier trainierte ich zwei Jahre bis zum 9. Kyu.
Neugierig wie ich war, habe ich im Laufe der Jahre in vielen Schulen reingeschnuppert: Von Judo über Teakwon-Do, Kickboxen, Aikido, Ju-Jutso bishin zu Escrima und noch viele weitere.
Mir wurde schnell bewusst das es keinen guten oder schlechten Kampfsport gibt, sondern nur anders. Arbeit und Privatleben geschuldet ließen mich ein Jahr Pause machen. Nach diesem Jahr entschloss ich mich wieder zu Nam Wah Pai Kung-Fu zurückzukehren. Mit dem neuen Meißter absolvierte ich neue Graduierungen und auch diverse Wettkämpfe.
Hierzu trainierte mich parallel Josef Bachmeier im Kickboxen und erkannte mir den Grüngurt an. Somit war ich seinerzeit Blaugurt im Kung-Fu und Grüngurt im Kickboxen.
Schließlich kam die Bundeswehr und ich musste 5 Jahre Pause machen. Dies hinderte mich nicht daran das selbstständige Training fortzuführen. Nach meiner Dienstzeit begann ich eine Umschulung an einer Privaten Schule. Dort befand sich ein rießiger Trainingsraum mit 12 Sandsäcken. Ich entschloß mich kurzer Hand eine kleine Gruppe Mitschüler zu leiten und zu unterrichten. Da ich meinen Job bzw. Berufung gut machen wollte, habe ich mich seit dem bei jeder Gelegenheit fortgebildet und habe viele Seminare besucht. Auf der Kwon Akademy war ich inzwischen auch schon 6 mal. Nach einer längeren und intensiven Vorbereitungsphase habe ich Josef Bachmeier gebeten mich auf den Braungurt zu prüfen. Diese Prüfung hatte ich im Anschluß auch gemeistert.
Da eine Schule alleine noch nicht meine Erfüllung war, begab ich mich auf die Suche nach einer zweiten Location. Zu meinem Glück fand ich einen Fitnessstudiobetreiber, der mit mir zusammen arbeiten wollte und so gebann ich 2010 iin einem Gym in Regensburg zu unterrichten. Die Anforderungen wuchsen und wuchsen und somit auch ich. Zu dieser Zeit hielt ich 5 Mal die Woche neben meinem Hauptjob Training.
Jetzt musste ich professioneller werden und kümmerte mich um ordentliche Kleidung und einem Verband. Nichts von beiden war so einfach wie gedacht. Aber letztendlich hatte es dann doch geklappt. Wir waren auf vielen Kickboxtunieren immer sehr zahlreich vertreten. Mein Rekord liegt dabei bei 26 Teilnehmer und 63 Starts beim Drei Länder Cup in Hauzenberg.

Es kam ein neuer Abschnitt hinzu: Ein Musterschüler von mir wollte unbedingt MMA kämpfen. Nun ging es neben dem Kickboxen auch noch zum Bodenkampftraining. Dort hatte ich mich für meinen Schützling auch weitergebildet und viel dazugelernt. Das ging von Judotraining über BJJ und Thaiboxtraining. Hier hatte ich mir in 12 Monaten in meiner Freizeit, durch intensives Training in anderen Schulen, fehlendes Wissen angeeignet. Auf diesem Weg waren wir auf vielen Veranstaltungen national und international erfolgreich (z.B. YBN in Ostrava). Es rutschten noch zwei gute Kämpfer nach, die auch bei diversen MMA-Veranstaltungen erfolgreich waren (YBN und MMA Berlin).
Allerdings musste ich mir nach einigen Misserfolgen eingestehen, dass es schwierig ist hierzu gute Kämpfer zu finden, die bereit sind 7 Tage die Woche zu trainieren. Somit löste ich mich nach 2 Jahren von MMA und konzentrierte mich wieder voll auf das Kickboxen. Da ich ja nicht stehenbleiben wollte, legte ich die Prüfung zum 1. Dan ab. Mein Weg führte mich durch viele Gutes aber auch Schlechtes im Kampfsport. Die Kunst ist es sich selbst immer aufs neue zu motivieren und denen Wissen zu schenken, denen danach durstet. Auf meinem Kampfsportreise begegnete ich irgendwann Cavit Caplan, er ist einer der Menschen, der den Sport zur Familie macht. Schnell erkannte ich viel Potenzial und Profesionalität in ihm. Ich hatte ihm gebeten mir meine 2. Dan Prüfung abzunehmen. Dieses war 2016. Da ich in meinem Sport schon viel Larifari erlebt habe und sehr auf Wertigkeit bestehe, bittete ich ihn meine Schüler mitzuprüfen. Daraufhin ging ich zum Verband der WKF World Kickbox Federation dazu. Mir wurde das Amt des Bundestrainers angeboten, das ich nach reiflicher Überlegung auch angenommen habe. Letztendlich musste ich durch Zeitmangel dieses Amt wieder ablegen. Im Laufe der Zeit bildete ich einige Schwarzgurte aus und zu meiner Freude machten einige meiner Schüler eigene Schulen in meinem Namen auf. Somit habe ich jetzt Ableger in Ansbach, Plauen, Obertraubling, Regenstauf und Malaysia. Dieses Jahr stehen noch zwei Eröffnungen auf dem Plan. Durch meine soziale Art habe ich außerem drei Schulen dazu gebracht, mit mir den gleichen Weg zu gehen und 2017 die Bayerische Kickbox Allianz gegründet. Die Philosophie: Wir sind eine Allianz aus mehreren Kickboxschulen und haben uns verbrüdert. Wir helfen uns gegenseitig mit Lehrgängen, Sparringstreffen, auf Tunieren und mit Ideenaustausch. Trotz der unterschiedlichen Meister und Schulen, stehen wir für die gleichen Werte und verfolgen gemeinsame sportliche Ziele. Diese Verbundenheit zeigt sich auch in unserer Kleidung, die sich in Form und Farbe ähnelt. Somit repräsentieren wir auf Wettkämpfen ein großes starkes Team, mit viel Respekt vor anderen Kämpfern und Schulen. Im Februar 2018, nach 2 Jahren Wartezeit, ließ ich meine Fähigkeiten nochmals von Cavit Kaplan prüfen und absolvierte die Prüfung zum 3. Dan im Kickboxen. In Zusammenarbeit mit Cavit Kaplan und der WKF hatten wir die in letzten 3 Jahren viele größere gurtprüfungen abgehalten.

Meine Planung für 2018 beinhaltet auf der nächsten WM einen Bruchtest von 200 Ytong Steine unter einer Minute.

 

Oss Fabian